Aktuelles

§175: Beratungstelefon für Betroffene:
„Keine anwaltlichen Hilfen notwendig”

 

BISS (Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren) bietet künftig ein eigenes Beratungstelefon an, an das sich Betroffene in Fragen zur Rehabilitierung und Entschädigung wenden können.

Bundesministerin Frau

Dr. Katharina Barley, BISS-Vorstand Georg Härpfer, Lela Lähnemann, Antidiskriminierungsstelle des Landes Berlin, BISS-Vorstand Reinhard Klenke (Foto ©BMFSFJ)

Entschädigungsansprüche können in einem sehr niedrigschwelligen Verfahren beim Bundesamt für Justiz mit Inkrafttreten des Gesetzes Ende Juli geltend gemacht werden. Anwaltliche Hilfen werden für die Beantragung nicht notwendig sein.

 

 BISS richtet Hotline als Beratungstelefon für Betroffene ein. Ziel ist es, die Betroffenen möglichst flächendeckend über ihre Ansprüche und die Wege zu ihrer Realisierung zu informieren. BISS kann sich dabei auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Justiz stützen. Diese Zusage hat BISS in einem ersten Konzeptionsworkshop von den Verantwortlichen erhalten. „Wir waren positiv überrascht über die Offenheit der Beteiligten für die Anliegen der Betroffenen“, stellt BISS-Vorstand Reinhard Klenke fest.

 

 

Hotline/ Beratungstelefon: 0800 – 175 2017

 

montags – freitags: 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr

 

mittwochs und donnerstags: 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

 

Das Beratungstelefon wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

"Regenbogenschlüssel" für zwei Pflegeheime

des Frankfurter Verbandes

 

Das Julie-Roger-Haus und das Sozial- und Rehazentrum West des Frankfurter Verbandes sind von dem niederländischen Konsortium „Roze 50+“ mit dem Regenbogenschlüssel ausgezeichnet worden. Der „Regenbogenschlüssel“ wird an Pflegeheime vergeben, die sich aktiv um Toleranz bemühen, vor allem gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen oder Transsexuellen.

 

Hier sind die Links zu den Presseberichten:

Bericht in "Die Welt"

Bericht in der "Frankfurter Neue Presse"

Bericht in der "Frankfurter Rundschau"

Bericht in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung"

 

Filmbeitrag des Senders RheinMainTV:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Pflegeheime des Frankfurter Verbandes streben die Zertifizierung

als tolerantes Pflegeheim nach niederländischem Vorbild an

Zwei Pflegeheime des Frankfurter Verbandes haben sich auf den Weg gemacht um als erste Einrichtungen in Deutschland die niederländische Zertifizierung „Roze Loper“ als tolerantes Pflegeheim zu erhalten. Die Überprüfung der Häuser erfolgt im Frühjahr 2014 durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut KIWA, das mit dem holländischen Dachverband für Homosexuelle COC die Zertifizierung entwickelt hat.

 

Pflegeheim für ältere Homosexuelle in Stockholm eröffnet

Im November 2013 wurde das erste Seniorenheim für homo-, bi- und transsexuelle Menschen eröffnet in Schweden eröffnet. Das Haus mit Namen „Regenbogen“ hat 27 Wohnungen und wird von der Wohnungsbaugesellschaft Micasa betrieben. Das Angebot kommt gut an, das Haus ist voll belegt und auf der Warteliste stehen weitere 150 Interessenten.

www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/regenbogen-seniorenheim-fuer-homo-bi-und-transsexuelle-in-stockholm-a-935257.html

Initiative Regenbogenpflege

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